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ZUHAUSE IST ES AUCH SCHÖN

(Minimum 3 Personen)

„Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben heute nur ein beschränktes Getränkesortiment, die Toiletten sind kaputt, aufgrund einer Türstörung beträgt unsere Verspätung 5 Minuten, wegen einer Streckenblockierung werden wir über Magdeburg umgeleitet, dafür möchte ich mich entschuldigen.“

Zuhause ist es auch schön verschneidet dokumentarische Fragmente aus Gesprächen von Fremden, alten Bekannten, Schaffnern, Kegelgruppen, Soldaten, Bahnlautsprechern zu einem Bild des reisenden Deutschlands. Quer durch alle Schichten und Altersgruppen begegnen sich Menschen für eine kurze Zeit auf einem sehr beschränkten Raum und sind gezwungen, ihre Zeit miteinander zu teilen. Sie schweigen, reden, singen, plappern, warten… vor allem teilen sie private Geschichten mit, die sie mit dem guten Gewissen, an der nächsten Station auszusteigen, hier loswerden können, im vermeintlich anonymen öffentlichen Raum.

Im Finale des Autorenwettbewerbs „Temporäre Theatrale Zone 2005“ von Drama Köln / Theater im Bauturm in Eigenregie szenisch präsentiert.

Presse:

„Es begann gleich vielversprechend mit “Zuhause ist es auch schön” von Antje Thoms. Die 28-Jährige provozierte viele Lacher, indem sie die Hilflosigkeit ausstellte, mit der die Deutsche Bahn ihre Produktwerbung betreibt. Thoms arbeitet virtuos mit Klischees und Sprachgebrauch rund ums Reisen. Die drei Schauspieler gaben den Texten zudem feine Nuancen.“ (Linden, Kölnische Rundschau)

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